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5. Mai 2020
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Foto: engin akyurt on Unsplash



Shutdown – wie weiter?
Für das Wiederhochfahren der Wirtschaft und unserer Bildungseinrichtungen brauchen wir eine breite Datengrundlage, die das Infektionsgeschehen nach Regionen bis zu einzelnen Gemeinden aufschlüsselt. Dies ermöglicht im Bedarfsfall einen auf eine Region oder Gemeinde begrenzten Lockdown und vermeidet das Herunterfahren des gesamten Landes.

Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen sicherlich eine weitere Lockerung des Lockdowns erleben. Wichtig ist, dass sich die Bürgerinnen und Bürger unbedingt weiterhin an die Hygienevorschriften halten, damit die befürchtete 2. oder gar 3. Infektionswelle nicht stattfindet. Das Virus ist weiterhin vorhanden und hat von seiner potenziellen Gefährlichkeit nichts eingebüßt. Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen dazu beizutragen, dass neue Infektionen vermieden werden.

Besonders bedanken möchten wir uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Bereich Gesundheit, Pflege und Forschung großes leisten, um das Virus zu bekämpfen. Ein herzliches Dankeschön auch an alle, die im Supermarkt, bei der Paketzustellung, der Müllabfuhr und vielen anderen Bereichen mit ihrem Einsatz sicherstellen, dass wir trotz Corona-Krise weiterhin mit allen lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen versorgt werden.

Vorstand FDP-Stadtverband
Bad Krozingen
Helene Hering
Schriftführerin und Pressereferentin

Zu Beginn der Corona-Pandemie, als sich alle 2–3 Tage die Infektionszahlen in Deutschland verdoppelten, war die FDP eine der ersten, die sich für das Herunterfahren des ganzen Landes eingesetzt haben, um ein exponentielles und nicht mehr kontrollierbares Ausbreiten der Infektion zu verhindern. Die damals angeordneten Maßnahmen waren gerechtfertigt, konnten doch damit eine Überforderung unseres Gesundheitssystems verhindert und das explosionsartige Ansteigen von Neuinfektionen erfolgreich eingedämmt werden.

Jetzt, Anfang Mai, stellt das Virus für unsere Bevölkerung immer noch eine große Gefahr dar, aber wir sind wesentlich besser ausgerüstet, was eine teilweise Aufhebung des Shutdowns erlaubt. Deutschland verfügt nun über eine ausreichende Anzahl von Intensivbetten, die Versorgungslücken bei Schutzausrüstungen konnten weitgehend geschlossen werden und die Testkapazitäten wurden massiv aufgestockt.

Da niemand voraussagen kann, wann wir mit einem Impfstoff und/oder Medikament das Virus erfolgreich bekämpfen können, müssen nun Lösungen gesucht werden, wie wir möglichst gesund durch die Pandemie kommen und gleichzeitig Arbeitsplätze und die Existenz von Unternehmen langfristig sichern sowie Bildungseinrichtungen wieder schrittweise öffnen.

Bei der Öffnung von Läden sowie beim Wiederhochfahren von Unternehmen darf weder die Größe noch die Branche ein Kriterium für die Genehmigung sein, sondern allein die Vorlage eines schlüssigen Hygienekonzepts.

Zurzeit werden ca. 50% der Testkapazitäten nicht genutzt. Wir verfügen somit über ausreichende Testkapazitäten, um die Öffnung von Kitas und Schulen mit wissenschaftlichen Untersuchungen zu begleiten, damit wir Antworten auf die weiterhin ungeklärten Fragen betreffend der Infektiosität von Kindern und Jugendlichen erhalten und eventuell neu auftretende Infektionswellen schnell erkennen und stoppen können.

 

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